Hast du dich schon mal gefragt, warum Trennungen so verdammt weh tun? Ich meine, es ist doch nur das Ende einer Beziehung, oder? Nun ja, es stellt sich heraus, dass unser Gehirn da eine große Rolle spielt. Doch welche genau?
Nach dem Lesen dieses Blogartikels, wirst du verstehen, warum uns Trennungen so stark mitnehmen.
Wenn Menschen eine Trennung durchgemacht haben und dann Bilder von dem Ex sehen oder nur daran denken, leuchten Areale im Gehirn auf, die den gleichen Bereich aktivieren wie körperlicher Schmerz – das belegen Studien. Somit ist erklärt, warum wir diesen emotionalen Schmerz so stark empfinden und warum es so schwer ist, darüber hinwegzukommen.
Forscher haben herausgefunden, dass dies auf die Evolution zurückzuführen ist. In der Steinzeit war es lebenswichtig, in einer Gemeinschaft zu bleiben, um zu überleben. Eine Trennung bedeutete daher nicht nur emotionalen Schmerz, sondern auch ein erhöhtes Risiko für das Überleben. Unser Gehirn ist also darauf programmiert, Beziehungen aufrechtzuerhalten, und eine Trennung löst einen Schmerzmechanismus aus, der uns sagt, dass etwas ernsthaft falsch ist.
Zusätzlich dazu spielt das Hormon Oxytocin eine wichtige Rolle. Es wird oft als das „Bindungshormon“ bezeichnet, da es beim Aufbau von Beziehungen und Bindungen eine Rolle spielt. Wenn eine Beziehung endet, sinken die Oxytocin-Spiegel im Körper, was zu einem Gefühl des Verlusts und der Einsamkeit führen kann.
Das bedeutet, dass der Schmerz, den wir nach einer Trennung empfinden, nicht nur emotional, sondern auch physisch ist. Es ist also ganz normal, dass es wehtut, und wir sollten uns nicht dafür verurteilen. Es ist Teil des menschlichen Erlebens und ein Zeichen dafür, dass wir lieben können.
Trennungsschmerz ist also definitv real, geht aber mit der Zeit vorüber. Unser Gehirn ist unglaublich anpassungsfähig, und desto mehr Zeit vergeht, desto weniger intensiv werden die Schmerzsignale.
Auch wenn es hart ist, Ablenkung ist nicht die Lösung.
Essen, Schlafen, Ablenkung ist nur vorübergehend. Es ist wie eine Droge, die dich für einen kurzen Moment besser fühlen lässt, aber dann bist du wieder am Anfang.
Akzeptiere die Trennung und halte dir vor Augen, dass sie einen guten Grund hatte. Gib dir Zeit, alles zu verarbeiten. Lasse die Gefühle zu und unterdrücke sie nicht.
Kreiere dir ein erfüllendes Leben für dich selbst, ohne deinen Ex-Partner. Sorge für Fortschritt. Finde ein Projekt, das dich begeistert. Engagiere dich in einem Verein, treibe Sport, bastle an einem Möbelstück, lerne eine neue Sprache oder ein neues Hobby. Irgendetwas, das dich vorwärts bringt. Kleine Schritte sind okay!
Die Zeit heilt alle Wunden, heißt es so schön. Und ja, das stimmt. Aber du musst auch aktiv etwas dafür tun. Akzeptiere den Schmerz, aber lass ihn nicht dein Leben kontrollieren. Finde heraus, was dich glücklich macht und setze dir Ziele. Du bist stärker, als du denkst, und du wirst darüber hinwegkommen.
Wenn du Unterstützung dabei möchtest, den Trennungsschmerz so schnell wie möglich loszuwerden: Ich begleite dich gerne auf deinem Weg zur Heilung!
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Anja Rausche ist seit 2023 bei Dr. Hermes dabei. Sie hat die Ausbildung zum Beziehungs- und Transformationscoach absolviert und seither über 200 Klienten betreut. Ihre tiefe Empathie schöpft sie aus persönlichen Lebenserfahrungen, die sie selbst durch sehr schwierige Phasen geführt haben.
Gleichzeitig bringt Anja jahrzehntelange Erfahrung auf Weltklasseniveau im Tanzsport mit: Sie war Weltranglistengewinnerin, Finalistin bei Welt- und Europameisterschaften, betreut heute den Nationalkader und gehört zu den Top 5 international am höchsten lizensierten Trainerinnen und Ausbilderinnen.
Diese einzigartige Kombination aus persönlicher Transformation vom tiefsten Tiefpunkt, den jemand haben kann, Coaching-Expertise und internationaler Spitzenkarriere macht sie zu einer Coachin, die Menschen gleichermaßen mitfühlend und professionell begleitet.
Anja hat die Transformation der Klienten im Überblick und leitet das Support Team an. In der Community weiss jeder, dass der Support und die Unterstützung durch Anja der Schlüssel für sehr viele Transformationen ist und war.
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Frederik und Jens kennen sich seit 1996. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft und viel Vertrauen.
Frederik ist seit 2023 im Dr. Hermes Team und leitet das Coaching. Seine Fachgebiete sind Glaubenssätze, Kommunikation und Selbstliebe.
2006 begann seine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.
Seit 2013 ist Frederik als Trainer der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) aktiv. Er hat sich im systemischen Arbeiten nach Virginia Satir, motivierender Gesprächsführung und auch interkultureller Kommunikation weitergebildet.
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Jens nennt ihn den Glaubenssatz-Detektiv.
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Zuletzt aktualisiert am 12. März 2024 von Jens Hermes