5. Dezember 2023

Beziehungsweisheiten, die du kennen musst

TEIL 2

Was hätten meine Klienten gerne früher gewusst?

Um dir einiges an Leid zu ersparen, habe ich die wichtigsten Beziehungsweisheiten für dich gesammelt. Sie stammen aus direkter Erfahrung mit meinen Klienten.
Oftmals scheitern verschiedenste Beziehungen an ähnlichen Themen. Es sind Themen, die vermeidbar sind, wenn man weiß, worauf man achten sollte.

Dies ist der Teil 2 vom ersten Blogartikel: ‚Beziehungsweisheiten, die du kennen musst‘.
Versichere dich also, dass du auch den ersten Teil gelesen hast, um alles zu diesem Thema zu erfahren.

Schaue dir jetzt den Teil 2 – ‚Beziehungsweisheiten, die meine Klienten gern früher gewusst hätten‘ an.

1. Warum trügt das Aussehen eines Menschens?

Oftmals sind Beziehungen, die rein auf physischer Anziehung basieren, zum Scheitern veruteilt. Der Hintergrund ist einfach: Klar, ein hübsches Gesicht oder ein athletischer Körper können anfangs faszinieren, doch die Optik eines Menschens kann sich immer ändern, spätestens tut sie dies jedoch sicherlich mit dem Altersprozess. Der Charakter eines Menschens ist und bleibt meist der gleiche, die Chance auf Änderung hier ist wesentlich geringer. Konzentriere dich deshalb nicht nur darauf, einen Partner zu finden, der dir optisch zusagt. Die Optik kann und wird sich verändern. Konzentriere dich darauf, einen Partner zu finden, dessen Charakter dir gefällt und den du wertschätzt – denn wahre Schönheit liegt im Inneren. Ein Partner, der dich zum Lachen bringt, der dich in schwierigen Zeiten unterstützt und dessen Werte mit deinen übereinstimmen, ist der wahre Jackpot.
Wir haben es schon oft erlebt, dass sich Menschen nur aufgrund des Äußeren auf einen Partner eingelassen haben und nach einiger Zeit stark enttäuscht waren, weil sie gemerkt haben, dass sie den Mensch, der dahintersteckt, eigentlich überhaupt gar nicht leiden können.
Löse dich also von oberflächlichen Idealen und konzentriere dich auf das, was wirklich zählt: der Mensch, der hinter der Oberfläche steckt.

2. Wieso ist ein 'Geben' und 'Nehmen' wichtig?

In einer Beziehung ist es entscheidend, ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen zu finden. Viele Beziehungsprobleme entstehen, wenn dieses Gleichgewicht gestört ist. Aber warum ist dieses Gleichgewicht so wichtig?

  1. Eine ausgewogene Beziehung, in der beide Partner gleich viel geben und nehmen, fördert das Gefühl der Gleichwertigkeit. Jeder Partner fühlt sich geschätzt und respektiert, was für eine gesunde Beziehung unerlässlich ist.
  2. Wenn einer in der Beziehung ständig mehr gibt als der andere, kann leicht eine unterbewusste Abneigung entstehen.
  3. Gegenseitiges Geben und Nehmen stärkt die emotionale Bindung zwischen Partnern. Es schafft ein tiefes Gefühl der Zugehörigkeit und des Vertrauens, das für die Langlebigkeit einer Beziehung entscheidend ist.
  4. Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen in einer Beziehung. Ein ausgewogenes Geben und Nehmen stellt sicher, dass die Bedürfnisse beider Partner erfüllt werden.
  5. Eine Beziehung, in der beide Partner lernen zu geben und zu nehmen, fördert das persönliche Wachstum und die Reife. Sie lernen, Kompromisse zu schließen und die Perspektive des anderen zu verstehen, was für das Überleben der Beziehung entscheidend ist.

3. Wie kann man Beziehungskonflikte lösen?

Wusstest du, dass die meisten Konflikte in Beziehungen auf einer emotionalen Ebene entstehen und deshalb auch auf dieser gelöst werden können? Übe dich in emotionaler Intelligenz – sowohl für die eigene Wirkung und den Einfluss auf dein Handeln, als auch für deinen Partner. Zuallererst lerne deine eigenen Emotionen zu regulieren. In hitzigen Momenten hilft diese Fähigkeit, impulsives oder verletzendes Verhalten zu vermeiden und stattdessen konstruktiv zu reagieren. Desweiteren ist es wichtig, deinen Partner und die Konflikte, die du mit ihm hast, auf emotionaler Ebene zu verstehen. Es geht nicht nur darum, was gesagt wird, sondern vielmehr um das, was dahintersteckt – die Gefühle und Bedürfnisse. Erkenne die Emotionen hinter den Worten und Handlungen deines Partners. Dieses Verständnis ist entscheidend, um auf Konflikte nicht nur oberflächlich, sondern auf einer tieferen, empathischeren Ebene zu reagieren.

4. Braucht man gemeinsame Ziele?

Gemeinsame Ziele und Visionen zu haben, gibt eurer Beziehung eine Richtung und einen tieferen Sinn. Setzt euch zusammen und besprecht, was ihr im Leben erreichen wollt – sei es eine Weltreise, ein gemeinsames Geschäft oder der Bau eines Zuhauses. Diese gemeinsamen Träume schaffen eine stärkere Verbindung und ein Gefühl der Gemeinschaft. Ihr agiert somit als Team und zieht an einem gemeinsamen Strang. Zusammen erreicht ihr viel leichter Ziele und es wächst die gemeinsame Stärke, Motivation und auch das gegenseitige Engagement für die Beziehung. Gemeinsam Erfolge von Zielen zu feiern, stärkt zudem die emotionale Bindung und das Vertrauen ineinander.

5. Wie baut man Vertrauen auf und erhält es?

Vertrauen baut sich mit der Zeit auf und erfordert kontinuierliche Anstrengung.

  • Sei transparent in deinen Absichten und Aktionen.
  • Zeige deinem Partner durch konstantes und zuverlässiges Verhalten, dass du vertrauenswürdig bist. Sei pünktlich, halte deine Versprechen und sei konsequent in deinen Handlungen.
  • Zeige Verständnis und Empathie für die Gefühle deines Partners. Wenn dein Partner sieht, dass du seine Emotionen ernst nimmst, stärkt das das Vertrauen.
  • Achte die Grenzen deines Partners. Das zeigt, dass du seine Bedürfnisse und Wünsche respektierst, was essenziell für den Vertrauensaufbau ist.
  • Sprich offen und ehrlich über deine Gefühle, Gedanken und Sorgen. Ehrlichkeit schafft eine Atmosphäre des Vertrauens, in der sich beide Partner sicher fühlen, sich zu öffnen.
  • Vertrauen ist gegenseitig. Zeige deinem Partner, dass du ihm ebenfalls vertraust. Vermeide übermäßige Kontrolle oder Eifersucht, die das Vertrauen untergraben könnten.
  • Unterstützt euch gegenseitig in guten wie in schlechten Zeiten. Diese gegenseitige Unterstützung festigt das Vertrauen.

 

Ein Vertrauensbruch kann verheerend sein, bedeutet aber nicht zwangsläufig das Ende einer Beziehung. Der Schlüssel zur Bewältigung liegt in der ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Geschehenen und der Bereitschaft, daran zu arbeiten. Das erfordert Zeit, Geduld und oft auch professionelle Hilfe.

 

Auf zu einer glücklichen Beziehung!

Ich hoffe, wir konnten dir mit diesen Erkenntnissen und Tipps unnötiges Leid ersparen und dich zu einer Beziehung voller Bereicherung und Erfüllung führen.

Manchmal braucht es auch professionelle Unterstützung, weil man selbst nicht weiterkommt. In diesem Fall, wende dich gerne jederzeit an uns. Wir freuen uns über jeden, den wir auf dem Weg zu einer glücklichen Beziehung begleiten dürfen.

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